Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs zu Besuch im Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 in Kiel

v.r. Prof. Dr. Finkemeyer demonstriert Dr. Thilo Rohlfs Möglichkeiten im Bereich der Robotik

FH Kiel und Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel als bedeutende Wirtschaftsfaktoren in Schleswig-Holstein

Dr. Rohlfs verschaffte sich in einem rund einstündigen Besuch einen umfassenden Überblick über die Ausrichtungen, Expertisen und Zukunftsvisionen der Fachhochschule als Hochschule für exzellente Lehre und Technologietransfer sowie des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel.

Der digitale Wandel ist eine der zentralen Gestaltungsaufgaben für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In vielen Unternehmen wird die Digitalisierung als Wachstumschance erkannt. Aber gerade kleine und mittlere Unternehmen stellt sie vor Herausforderungen.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel (M4KK) ist vor einem Jahr als Kompetenznetzwerk schleswig-holsteinischer Hochschulen an den Start gegangen, um Digitalisierung im Kontext seiner Themenschwerpunkte praktisch erfahrbar zu machen und kleine und mittlere Unternehmen zur Digitalisierung zu befähigen. Erfolgsgeschichten zeigen, welche Mehrwerte für Unternehmen durch die enge Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft entstehen. „Die Fachhochschule ist Vorreiter im Bereich Technologietransfer“, betont Dr. Rohlfs. Er sieht im Technologietransfer einen zentralen Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass gerade diese Unternehmen oftmals keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung haben.

Der Robotik-Experte Prof. Dr. Finkemeyer zeigt auf, wie im Rahmen von Praxisprojekten innovative Lösungen gemeinsam mit Unternehmen erarbeitet werden. Er weiß um die Fragen, die die Unternehmen beschäftigen. So beispielsweise die Fragen nach dem Nutzen, den Kosten, den Möglichkeiten oder den Konsequenzen. „Antworten zu diesen Fragen gibt es durch unsere Angebot im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum“, erläutert Finkemeyer und verweist auf die vielfältigen Möglichkeiten (Labtouren, Unternehmensbesuche, Projekte) des Zentrums.

In einer anschließenden Gesprächsrunde wurde der fachliche Austausch vertieft und mögliche zukünftige Themenschwerpunkte besprochen. Staatssekretär Rohlfs wünschte dem Team weiterhin viel Erfolg.