Smart City: Vernetzung in den Städten

  • Expertise

Mittels einer guten Smart-City-Infrastruktur lassen sich Herausforderung in den Städten auf neue und einzigartige Weise lösen. Wo sind die großen Verkehrsströme, brauchen wir um diese Uhrzeit an dem und dem Standort Straßenbeleuchtung, wo ist der nächste Parkplatz. Sensoren spielen in dieser digitalen Infrastruktur eine große Rolle.

Brauchen wir diese Straße?

Wachsende Städte, Nachhaltigkeit, Flächenkonkurrenz. Städten müssen sich heute großen Herausforderungen stellen. Auf der anderen Seite bleibt die Planung von Straßen oder anderer Infrastruktur weiter ein großes Ratespiel. Nicht aus Unwillen, sondern weil die Datenbasis fehlt. Wieviele Menschen fahren zu bestimmten Zeiten mit der Bus oder der Fähre? Wann sind besonders viele Autos und Fußgänger unterwegs? Und wie können Verkehrsknotenpunkte aufgelöst werden. In der Regel bleibt da nur eine manuelle Verkehrszählung, also eine Art der Datenerhebung, die langwierig ist und die Daten schnell veralten lässt. Eine sensorgestützte Erfassung kann die Verkehrsentwicklung über einen längeren Zeitraum analysieren und auch adHoc-Daten zu Verfügung stellen. So wird eine bedarfsgerechte Planung möglich.

Wo finde ich einen Parkplatz?

Auch die Parkplatzsuche ist ein Thema. Sensoren können freie Parkplätze registrieren und direkt an eine zentrale Software senden, damit Fahrer*innen sofort über den nächsten freien Parkplatz informiert werden. Andersherum kann sichergestellt werden, dass Halteverbotszonen wie z.B. Feuerwehreinfahrten frei bleiben.

Feinstaub und andere Emissionen

Durch batteriebetriebene Sensoren ist es auch möglich, an verschiedenen Stellen bei Bedarf Luftschadstoffe und den Straßenlärm zu messen und so die Datenbanken der bereits vorhanden stationären Messstationen zu erweitern.

Nach der Messung übertragen die Sensoren ihre Werte über eine Funktechnologie an die gewünschte Stelle.

Städte wie Göteborg sind Vorreiter bei der Erstellung eines digitalen Zwillings ihrer Stadt.

Wie wird die Vernetzung umgesetzt?

Das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) übernimmt die drahtlose Kommunikation zwischen den Sensoren und einem Gateway. Sind die Sensordaten am Gateway angekommen, werden sie anschließend in das Internet übertragen und können ausgewertet werden. Die Reichweite des LoRaWAn ist so hoch, dass ein Gateway einen komplette Straße abdecken kann.

Der Nutzen

  • Einfache Vernetzung von drahtlosen Sensoren zur Erfassung von Objekten (Passagiere, Autos)
  • Überwachung von Parkplätzen für Parkleitsysteme bzw. zur Sicherstellung von Halteverbotszonen
  • Mobile Erfassung von Luftschadstoffen und Emissionen
  • Einfache Adaptierung auf andere Prozesse möglich

Sie haben Interesse an Smart-City-Lösungen im Bereich Vernetzung und Ortung? Dann melden Sie sich gern bei unserem Kompetenzteam oder besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen.

Das bieten wir Ihnen:

  • Schneller Zugang zur Technologie
  • Eine Plug-and-Play-fähige Infrastruktur, bei der wir das Gateway, den Server sowie erste Sensoren temporär zur Verfügung stellen
  • Unterstützung bei der Einbindung der Daten in ein Dashboard

Ansprechpartner

Prof. Dr. Horst Hellbrück
Drahtlose Ortung & Vernetzung

Prof. Dr. Horst Hellbrück

Swen Leugner
Vernetzung und Ortung

Swen Leugner
Telefon: 0451 300 5692

Marco Cimdins
Vernetzung und Ortung

Marco Cimdins
Telefon: 0451 300 5631