Ein Lebensmittelinstitut im Home-Office

  • Allgemeines
Justin Stefan

Catharina Motschnigg und Justin Stefan vom Lebensmittelinstitut KIN arbeiten seit vier Wochen im Home-Office. Hier berichten sie, was das für ihre Arbeit bedeutet:

Wir beschäftigen uns sowieso schon mit dem Thema Digitalisierung, aber plötzlich von heute auf Morgen ins Home-Office ziehen, war auch für uns eine Herausforderung. Im folgenden Text geben wir Ihnen einen Einblick in unseren bisher nicht alltäglichen Alltag.

Woran arbeiten wir gerade?

Wie bereits unser Kollege Marco Cimdins in seinem kurzen Bericht geschildert hat, werden aktuell zwei Anwendungsbeispiele zur Datenerfassung in der Lebensmittelproduktion entwickelt. Für uns heißt es nun, sich in das Thema „Zustandsüberwachung durch Vibrationsanalyse“ einzuarbeiten.

Weil Unternehmensbesuche aber auch Veranstaltungen wie Fach-Vorträge in den eigenen Räumlichkeiten ausfallen, erarbeiten wir derzeit Alternativen zur Kooperation mit Unternehmen. Es gilt, unsere Angebote anzupassen und die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den KMU über andere Kanäle fortzusetzen. Auch laufende Projekte werden selbstverständlich weiterhin bearbeitet - wenn auch anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Dafür befassen wir uns, wie aktuell auch viele andere Unternehmen, mit der Recherche neuer potenzieller Lösungen.

Unternehmenssprechstunden zu verschiedenen Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel Qualitätsmanagement, werden demnächst online angeboten. Interaktive Online-Workshops sollen folgen. Die Termine finden Sie bald hier.

Was hat sich für uns geändert?

Catharina und ich saßen bisher in einem Büro und konnten uns schnell und einfach über diverse Themen auf den neuesten Stand bringen und gemeinsam Aufgaben bearbeiten. Da wir aber aktuell beide von Zuhause aus arbeiten, gibt es dieses gemeinsame Büro nicht mehr. Es klingt banal, aber die zwischenmenschliche Kommunikation funktioniert dadurch deutlich anders.

Welche Kommunikationswege nutzen wir?

Durch die Förderinitiative Mittelstand digital haben alle Kompetenzzentren Zugriff auf eine interne Kollaborations-Plattform, die u. a. dem Datenaustausch dient. Dokumente und weitere Informationen werden größtenteils hier miteinander geteilt. Zusätzlich kommunizieren wir täglich über Online-Konferenz-Tools und auch weiterhin per E-Mail oder Telefon.

Was hilft uns bei der Arbeit im Home-Office?

Wie Sie sich bereits denken können, ist ein sauberer und ordentlicher Arbeitsplatz besonders wichtig – sei es ein aufgeräumter Schreibtisch, aber auch eine geordnete Struktur auf dem Arbeits-PC. Strukturiert sollte auch der Arbeitstag sein. Hier ist es wichtig, Routinen einzubauen, zum Beispiel feste Zeiten für Arbeitsbeginn und –ende sowie Pausen. Disziplin gehört besonders in den eigenen vier Wänden zum erfolgreichen Home-Office, da es hier deutlich mehr Ablenkungen als im Büro gibt. Fakt ist, dass unser papierloser Arbeitsplatz die Umstellung auf Home-Office deutlich erleichtert hat.

Autor

Justin Stefan
Kundenspezifische Herstellungsprozesse/ Digitalisierung von Schnittstellen

Justin Stefan
Telefon: 04321 601 55