Digitale Challenge stellt vor: REMONDIS

Wo für den Endverbraucher die Entsorgung aufhört, da fängt die Arbeit für REMONDIS erst an. Bei einer Vielzahl von Herausforderung können digitale Mittel helfen, Prozesse zu optimieren und zu beschleunigen.

Was haben Müllbeutel mit Digitalisierung zu tun?

Es gibt eine Vielfalt an Abfällen, dessen Aufkommen in Deutschland und auch in anderen Ländern sehr groß ist. Die Abfälle unterliegen einem ständigen Wandel: aus ihnen können wichtige Wertstoffe gewonnen werden, die anschließend zurück in den Kreislauf geführt werden sollten. Dieser Sachverhalt ist vielen Endverbrauchen jedoch nicht bewusst. Für sie ist der Müllbeutel die Endstation, wohingegen dieser für die Entsorgungsbranche erst der Anfang ist. Für ein erfolgreiches Recycling ist die getrennte Erfassung der Abfälle erforderlich, was teils durch fehlende Kenntnis teils durch Desinteresse der Endverbraucher häufig zu kurz kommt. Zentraler Anknüpfungspunkt sind hier digitale Lösungen, die z.B. beim Endverbraucher direkt oder bei der Entsorgung Abhilfe verschaffen.

Wie können digitale Werkzeuge oder Automatisierungen wie die Robotik bei der Müllentsorgung helfen?

Durch den Einsatz digitaler Technologien ergeben sich viele Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bei den gewerblichen Vertriebstätigkeiten können u. a. Portale oder mobile Endgeräte helfen, den Akquiseprozess zu beschleunigen und den Arbeitsalltag der Mitarbeiter zu vereinfachen. Im Bereich der Disposition/Logistik unterstützen Tools bei Tourenabarbeitung, -aufzeichnung und -optimierung. Daneben beschäftigen REMONDIS selbstverständlich Zukunftsthemen wie autonomes Fahren und selbst disponierende Behälter. Ziel im Bereich der Verwaltung ist es administrative Prozesse (z.B. Rechnungserstellung und -versand) zu vereinfachen. Unterm Strich bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten für digitale Werkzeuge bzw. Automatisierungen an, deren Praxistauglichkeit es stets zu evaluieren gilt.

Welche Impulse erhoffen Sie sich durch die Digital Challenge?

Neben der Möglichkeit, durch dieses Format neue Denk- und Arbeitsweisen praxisorientiert kennenzulernen, ist es für uns von großem Interesse, mögliche Chancen und Risiken aus einem anderen Blickwinkel bewertet zu sehen. Dabei steht für uns insbesondere die Erarbeitung einer Idee für eine radikale Innovation (z. B. in Form eines neuen Produktes oder einer neuen Geschäftsidee) im Vordergrund: eine Idee, die zuvor noch nicht betrachtet wurde und gleichzeitig einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt.

Über REMONDIS

REMONDIS mit Sitz in Lünen (Nordrhein-Westfalen) ist eine 100%-ige Tochter der RETHMANN-Gruppe, zu der neben REMONDIS die Schwesterunternehmen RHENUS (Logistikdienstleister), SARIA Bio Industries (Spezialist für die Verwertung tierischer und pflanzlicher Produkte und Reststoffe) und Transdev (Transportdienstleistungen / ÖPNV) gehören.

Als bundesweit führendes und international tätiges Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft agiert REMONDIS mit über 32.000 Mitarbeitern. Dabei ist REMONDIS an rund 800 Standorten in Europa, Australien, Asien und Afrika tätig.

Das REMONDIS Portfolio ist in der gesamten Wertschöpfungskette vertikal integriert. Es reicht von der Abfalllogistik und -aufbereitung über den Handel mit Sekundärrohstoffen, die Produktion von Grundstoffen, die Errichtung und den Betrieb von Anlagen der Energieerzeugung aus thermischen und biologischen Abfallverwertungsanlagen bis hin zu Industriedienstleistungen im Bereich Wasser und Abwasser sowie den Bau und Betrieb von wassertechnischen Anlagen und Netzen. Insgesamt bewegt REMONDIS rund 30 Millionen Tonnen Wertstoffe pro Jahr und erbringt weltweit Dienstleistungen für über 30 Millionen Bürger sowie viele tausend Unternehmen und Kommunen.

Die REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Nord ist die für den norddeutschen Raum (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern) zuständige Regionalgesellschaft und mit über 2.700 Mitarbeitern an ca. 60 Standorten aktiv.