Agile Tools #10: Hackathon

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Lösungen lassen sich am besten im Team erarbeiten. Warum also nicht mal einen Hackathon veranstalten? Wie das geht, stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor.

Was ist ein Hackathon?

Ursprünglich stammt das Konzept des Hackathons aus der Software- und Hardwareentwicklung. Inzwischen nutzen Unternehmen dieses agile Tool dazu, um zusammen mit ihren Mitarbeitenden und externen Gästen kreative Lösungen zu finden und Innovationen zu entwickeln. Der Hackathon dauert gewöhnlich 24 bis 48 Stunden.

Einer der großen Vorteile eines Hackathons ist, dass Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen zusammenkommen, die sich im Alltag sonst weniger austauschen. Zudem kann durch Externe wie zum Beispiel Expert*innen, Studierenden und Wissenschaftler*innen externes Wissen in das Unternehmen geholt werden. Diese Durchmischung von Kompetenzen sowie die Kompaktheit der Veranstaltung wirkt wie ein Katalysator auf die Innovationsfähigkeit der Teilnehmenden.

Wie veranstaltet man einen Hackathon?

Bei einem Hackathon sollte man sich auf ein Thema beschränken. Dies könnte zum Beispiel „digitale Unterstützung in der Altenpflege“ lauten. Zu Beginn werden zunächst ein oder mehrere Impulsvorträge gehalten, die die Teilnehmenden in das Thema und die Herausforderungen einführen. Danach werden alle in Teams aufgeteilt. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit werden die Ergebnisse dem gesamten Plenum vorgestellt.

Worauf muss ich bei einem Hackathon achten?

Um die kreative Kraft der Teams freizusetzen, sollte der richtige Raum gewählt und entsprechende Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt werden. Dazu können Metaplanwände, Flipcharts und andere Mittel zum Schreiben gehören, aber auch technische Geräte sowie Materialien zum basteln, bauen und veranschaulichen. Die Teams sollten sich zudem ihre Arbeit selbst organisieren dürfen.

Autorin

Jessica Kordouni
Marketing, Arbeiten 4.0, SCRUM

Jessica Kordouni